Aktuelles
Boss - Männerschmuck im Kommen München – In München hat der Modekonzern Boss vor geladenen Gästen seine erste Herrenschmuck-Kollektion vorgestellt. Die ist laut Carey Steven Pepper, der das Lizenzgeschäft verantwortet, von der gleichen Coolness geprägt wie die Anzüge, Brillen und Uhren aus dem Hause Boss. Schnörkellos und markant mit einem reizvollen Mix aus Metall, Stein und anderen Materialien – so ist Modeschmuck mehr als Ersatz für Echtes. Die Zeit dafür sei reif, so Pepper, denn die Männer hätten sich verändert. Und wer beispielsweise das Sammelsurium von Ketten, Lederbändern und Geflochtenem am Handgelenk von Frauenschwarm Jonny Depp sieht, der kann das nur bestätigen.
Sarstedt – Der schweizerische Uhrenhersteller Fortis hat eine lange Tradition in der Entwicklung von Präzisionschronographen für die Luft- und Raumfahrt. Fliegeruhren der Marke haben Normstatus und gehören zur Ausstattung internationaler Flugstaffeln in der zivilen und militärischen Luftfahrt. Sie waren die offiziellen Zeitmesser im russischen Raumfahrtprogramm und an Bord der Weltraumstation ISS. Mit der Fertigstellung der ISS und der Inbetriebnahme wird künftig ein kodiertes Signal direkt aus der Umlaufbahn in 400 km Höhe die jeweils gültige Ortszeit, Sommer- und Winterzeit sowie UTC-Zeit erstmals global vorgeben. Zu sehen war die Synchronisation der Uhren aus dem All erstmals auf der Hannover-Messe.
Darmstadt – Mit 2,69 m Höhe und ausladenden Kurven beeindruckt die 1746 geschaffene astronomische Uhr, die Goethe in „Dichtung und Wahrheit“ beschrieben hat. Seit Januar war das mechanische Uhrwerk zur Restaurierung in Darmstadt bei Karel Kolar. Der gebürtige Prager ist spezialisiert auf Museumsuhren und gehört zu einer Handvoll Uhrmachermeister in Deutschland, die ein derart kompliziertes mechanisches Werk instand setzen können. Das Unikat besteht aus 800 Teilen, die Kolar komplett zerlegt und dokumentiert, konserviert und gewartet beziehungsweise ersetzt hat. Das Komplizierte daran: Zum berühmten Zeitmesser, gebaut von den Brüdern Christian und Peter Kinzing nach Konstruktionsangaben von Wilhelm Friedrich Huesgen, Astronom und ein Freund der Familie Goethe, gibt es keine Konstruktionsangaben.
Tendence - Nachhaltigkeit immer wichtiger Frankfurt/M. – Das Thema Nachhaltigkeit bei Konsumgütern wird auch bei der Tendence Autumn + Winter (4. bis 8. Juli) eine wichtige Rolle spielen. Nur die Verbindung von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung wird künftig Erfolge bringen, so die grundlegende Erkenntnis. Auch beim Schmuck wächst die Bedeutung ökologischer und gesellschaftlicher Faktoren bei der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen. Laut der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2006“, herausgegeben vom Bundesministerium für Umwelt, wächst das Interesse an solchen Fragen mit zunehmendem Alter der Konsumenten. Der nachhaltigste Beitrag zum Umweltschutz ist bewusster Konsum. Daher haben sich im Februar auf der Frankfurter Messe Ambiente die Konsumgüterhersteller erstmals mehrheitlich zum „Lifestyle of Health and Sustainability“ bekannt.
Pforzheim – Die Bezeichnung Gold- oder Schmuckstadt ist für Pforzheim aus Marketingsicht unbezahlbar. Und nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Pforzheim, Herbert Müller, lässt sich daraus noch mehr machen als bisher. Die Sparkasse selbst hat dazu mit der Eröffnung der Schmuckwelten im Juni 2005 schon einen kräftigen Beitrag geleistet. Eine Anschubförderung von drei Mio. EUR für vier Jahre wurde zugesagt. Auch danach will das Geldinstitut die Schmuckwelten, wenn nötig, unterstützen. Ohne am Grundkonzept der Schau etwas zu ändern, sollen im Laufe des Jahres einige Modifizierungen vorgenommen werden. Dazu gehört, dass die Mineralienwelt, die nach dem Umzug von der alten Schule in Dillweißenstein ins neue Domizil im Industriehaus eher ein Schattendasein fristet, besser integriert wird. Im Gespräch ist auch die Überdachung des Innenhofes für Events. Ferner sollen das Schmuckmuseum und auch das „Kolmar & Jourdan“-Gebäude mit dem Industriemuseum weiter gefördert werden, so Müller.
Pforzheim – Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 451 Stücke aus dem Schmuckmuseum Pforzheim für nationale und internationale Ausstellungen ausgeliehen. Auch in diesem Jahr sind etliche Leihgaben unterwegs. Beim mineralogischen Museum der Philipps-Universität in Marburg zum Beispiel für die Ausstellung „Gediegene Metalle und Edelsteine“. Oder in der italienischen Schmuckkunstmetropole Padova, wo sieben Stücke von berühmten italienischen Goldschmieden wie Mario Pinton, Francesco Pavan oder Alberto Zorzi die Ausstellung „Padua und die Schule des Goldes“ bereichern. In Berlin ist in der Ausstellung „Tradition und Wandel“ im Jüdischen Museum eine Auswahl jüdischer Verlobungs- und Trauringe aus dem 16. Jahrhundert zu sehen. Große Aufmerksamkeit findet auch die Sonderschau „Jugendstilschmuck aus Pforzheim“ im Berliner Bröhan-Museum. Umgekehrt greift das Schmuckmuseum Pforzheim etwa für die Ausstellung „Art Déco“ (20.9.08–11.1.09) auf Leihgaben anderer Häuser auch aus dem Ausland zurück. Hier werden nicht nur lokale Größen wie Fahrner und Brändle, sondern auch Spitzenstücke von Cartier und anderen zu sehen sein.
www.schmuckmuseum.de
Pforzheim III - Schmuckexperte sucht Jugendstil-Arbeiten Pforzheim – Der ehemalige Leiter des Schmuckmuseums Pforzheim, Fritz Falk, bereitet derzeit ein Buch über Pforzheimer Jugendstilschmuck vor. Rund 25 der 500 um die Jahrhundertwende existierenden Pforzheimer Firmen hatten sich dem damals neuen Stil verschrieben. Viele Stücke konnte Falk für sein Buch bereits erfassen, vor allem aus dem Fundus des Schmuckmuseums. Aber auch bei Händlern in London entdeckte er sehenswerte Stücke. Der Experte ist überzeugt, dass noch etliche Kostbarkeiten in den Schmuckschatullen in Pforzheim und anderswo schlummern und bittet daher um Mithilfe der Bevölkerung und von Firmen, die vielleicht noch über Kataloge, Fotos oder Entwürfe verfügen. Falk betont, dass es nicht um den materiellen Wert der Arbeiten gehe, sondern um die Qualität des Designs, für das es seinerzeit auf der Pariser Weltausstellung zahlreichen Medaillen gab. www.arnoldsche.de
Baden-Baden – Alexander Ivanov hat große Pläne: Noch in diesem Jahr will der russische Magnat in Baden-Baden ein Museum eröffnen, um dort seine Fabergé-Kollektion auszustellen. Eine Eintragung im Handelsregister hat den Plan öffentlich gemacht. Über 3000 Fabergé-Preziosen hat Ivanov zusammengetragen. Das berühmte Rothschild-Ei vom Hofjuwelier des Zaren gelangte für 17,7 Mio. US-Dollar in seinen Besitz. Einen silbernen Hasen-Dekanter mit sechs silbernen Babyhasengläsern hat er nach der großen Fabergé-Ausstellung 2004 in München den Nachfahren des bulgarischen Königs abgekauft. Daneben gehören skytisches Gold, römische und byzantinische Objekte, Ikonen und rund 400 russische und europäische Gemälde sowie historische Autos zum Besitz des Kunstsammlers. Die Ausstellung in Baden-Baden ist kein reines Mäzenatentum. Man rechnet mit rund einer Million Besucher pro Jahr, bei einem Eintrittspreis von zehn EUR.
Straßburg – „Straßburg 1400“ heißt eine Ausstellung mit Kostbarkeiten aus dem Mittelalter, die noch bis zum 6. Juli im Musée de l’Oeuvre Notre-Dame zu sehen ist. Eine große Zahl der insgesamt 100 Ausstellungsstücke stammt aus Museen in Deutschland und der Schweiz. In der Zeit um 1400 war Straßburg, obwohl keine besonders reiche oder große Stadt, Zentrum des künstlerischen Schaffens. Das großartige Münster zog Zeichner, Kunsthandwerker, Maler, Steinmetze und Architekten aus ganz Europa an. Die Ausstellungsmacher erwarten bis zu 30000 Besucher. www.strasbourg1400.com
Trier – Vom 11. bis zum 15. Juni findet an der Hochschule Trier die Veranstaltung „Designfusion“ statt. Dabei präsentieren sich die fünf Fachbereiche Architektur, Edelstein- und Schmuckdesign, Innenarchitektur, Kommunikationsdesign und Modedesign unter dem Motto „Labyrinth“ gemeinsam der Öffentlichkeit. www.df08.de
London – Erholt sich der Dollarkurs, sinkt der Goldpreis, wird der Dollar schwächer, steigt er. Diese Regel bestätigt sich derzeit wieder. Mit der Kurserholung der US-Währung ist der Goldpreis unter Druck geraten. Ende April notierte das Edelmetall bei knapp 890 US-Dollar je Feinunze. In der Woche zuvor hatte der Kurs noch bei über 920 US-Dollar gelegen. Experten der Dresdner Bank schätzen, dass sich der Dollar innerhalb der nächsten zwölf Monate weiter erholt. Das könnte dazu führen, dass Gold auf 800 US-Dollar zurückfallen wird. Für die Experten des Edelmetall-Beratungsdienstes Gold Fields Mineral Services besteht allerdings kein Zweifel daran, dass die grundlegenden positiven Daten für Gold Bestand haben werden. So hat sich das Interesse an Gold als Anlage kontinuierlich verstärkt. Ein Indiz dafür ist, dass Goldbarren momentan eine Lieferzeit von mehr als vier Wochen haben.
Frankfurt/M. – Unter Deutschlands Verbrauchern herrscht wieder eine positivere Stimmung. Sowohl in punkto Einkommenserwartung als auch bei der Anschaffungsneigung haben sich die Zahlen des GfK-Konsumklima-Index deutlich erhöht. Für Mai kletterte der Index auf 5,9 Punkte gegenüber 4,8 Zählern im Vormonat. Seit knapp einem Jahr hat sich das Barometer nicht mehr so stark nach oben bewegt. Ausschlaggebend für den Stimmungsumschwung dürften laut GfK neben der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt die höheren Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst und in der Chemiebranche sein. Ein Grund zur Entwarnung ist dies zumindest nach Einschätzung der Deka-Bank jedoch nicht, da die negativen Faktoren, vor allem die Inflation, nach wie vor wirksam seien. Die Experten von der Westdeutschen Landesbank dagegen vermuten, dass wegen der anhaltenden Teuerung mittlerweile eine Art Gewöhnungseffekt eingetreten sei.
Frankfurt/M. – Die Preise in Deutschland sind im April gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres nur um 2,4 % gestiegen. Ein Monat zuvor waren es noch 3,1 % Preisanstieg. Mitentscheidend waren die sinkenden Preise für Pauschalreisen (- 13,4 %) und Ferienwohnungen. Die gefühlte Teuerung dürfte deshalb beim Verbraucher höher liegen. Denn sowohl Nahrungsmittel als auch Kraftstoffpreise bewegen sich nach wie vor deutlich über dem Preisniveau vom April 2007. www.destatis.de
Frankfurt/M. – Nach der Volksbank Celle wollen jetzt auch zwei Genossenschaftsbanken aus Ostdeutschland mit insgesamt 40 Filialen Pakete und Briefe über den Bankschalter laufen lassen. Die Verträge sollen bereits unterschriftsreif sein. Partner ist der Logistikdienstleister Paketeria, der nicht nur Pakete und Briefe versendet, sondern auch Druckerpatronen nachfüllt sowie Kopier- und Druckdienste anbietet. Ende Mai startet zunächst ein auf sechs Monate befristetes Pilotprojekt in fünf Filialen der Hannoverschen Volksbank. Der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken ist noch skeptisch, was eine bundesweite Lösung angeht.
Wien – Das österreichische Finanzministerium hat beschlossen, dass die Wertsteigerungen bei Kunst und Antiquitäten künftig mit 25 % versteuert werden müssen. So will der Fiskus die Ende Juli wegfallende Erbschafts- und Schenkungssteuer kompensieren. Deshalb sollen neben Aktienfonds und Immobilien auch Sachwerte wie Schmuck, Kunstgegenstände, Antiquitäten und Oldtimer unter die Wertzuwachsklausel fallen. Statt einer Förderung von Kunst und Kultur kommt dies eher einer Behinderung gleich. Noch rätseln die Fachleute, wie man den Vermögenszuwachs ermitteln will.
Bergbau - Übernahmekampf treibt Aktienkurs hoch London – Der Übernahmekampf zwischen dem britisch-australischen Konzern Rio Tinto und dem australischen Angreifer BHP Billiton treibt den Aktienkurs von Rio Tinto in die Höhe. Rio Tinto wehrt sich gegen die Übernahme, weil der Konzern das Angebot des Bergbaukonkurrenten als zu niedrig bewertet. Da BHP die Fusion aber unbedingt will, wird schon bald mit einer höheren Offerte gerechnet.
Stuttgart – Alle glücklichen Hochzeitspaare des Jahres 2008 haben die Möglichkeit, sich aus den neun verschiedenen Serien der Firma Steltons Kopenhagen ein vierteiliges Besteckset auszusuchen – kostenfrei. Beim Besuch eines zertifizierten Steltons-Händlers müssen lediglich ein Ausweis und die Hochzeitsurkunde aus diesem Jahr vorgezeigt werden. Natürlich hat die Firma noch viele andere Geschenkideen zur Hochzeit im Angebot.
Basel – Das Inserat war erstmals am 3. April zur Eröffnung der Baselworld zu sehen: Ein als Uhrmacher ausstaffierter George Clooney lädt in einer nicht ganz ernst gemeinten Stellenanzeige qualifizierte Fachkräfte ein, sich bei Omega zu bewerben. Das Ganze war Bestandteil einer Kampagne, die (mit Ausnahme der USA und Kanadas) weltweit laufen wird. Der Schauspieler kommentierte seinen Abstecher in die Welt der Uhrmacher in einem Interview so: „Es scheint, dass ich die Fachleute etwas verblüfft habe. Zu Beginn meinten sie, ich sollte doch etwas herumspielen. Als ich dann in Kürze drei oder vier Uhren zusammengebaut hatte, bemerkten sie, dass sie es eventuell doch mit einem ernst zu nehmenden, Konkurrenten´ zu tun haben.“ www.werbewelt.de _____________________________________________________________________________
Schmuck & Uhren Trends 2008 - Keine großen, aber viele kleine Neuheiten | ||||
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