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Grüße aus dem Fisch

Netzblick

16.01.2017

 

heilige drei könige schwartmann jaspers müthlein

 

Wer Sinn für lustige Einrichtungsgegenstände hat, der kann sich einen künstlichen Barsch kaufen. Man kann ihn an die Wand hängen. Wenn man einen Lichtsensor aktiviert, dann singt der Fisch "Don't worry be happy" oder "I will survive" und wackelt dabei heftig mit Kopf und Schwanzflosse. Zu guter Letzt macht der Fisch das Maul auf und zu. Manche mögen aber nicht nur singende Fische sondern auch smarte Einrichtungsgegenstände. Mit Echo von Amazon ist ein Boxensystem nicht nur für den Musikgenuss. Echo ist viel mehr, nämlich eine Art akustische Suchmaschine. Sie spielen Musik und können in der Wohnung zugleich auch alles mithören. Wenn man Echo etwa nach dem Wetter fragt, oder die Boxen bittet eine bestimmte Musik zu spielen, dann  teilen sie mit der Stimme von Alexa, das ist die Siri von Amazon, die Wettervorhersage mit oder sie spielen die Musik ab, die hören man will. Wer Fisch und Boxen zusammen in der Wohnung hat, dem kann etwas Gruseliges passieren. Wenn er Echo fragt, kann es passieren, dass nicht die Box seine Frage beantwortet, sondern der Fisch. Den hat nämlich in USA jemand gehackt. Dazu soll er eine Schnittstelle genutzt haben, die sowohl der Barsch auch die Software Alexa verwenden. Die Geschichte mit dem Fisch ist gruselig. Aber sie ist nichts gegen das Grauen, das uns beschleichen müsste, wenn wir uns klar machen, dass Menschen viel Geld für Boxen ausgeben, die alles was sich in ihren vier Wänden abspielt abhören und es an Amazon funken. Wer sich Echo und Alexa anvertraut, der muss sich klar machen, dass alles was sich in seiner Wohnung abspielt  gegenüber Amazon öffentlich gemacht wird. Das ist ein sehr hoher Preis für ein smartes Leben. So wird das, was unser Telekommunikations- und Datenschutzrecht schützt freiwillig und mit Wucht in den Datenspeicher von Amazon geschoben. Dagegen ist der gehackte Gruselfisch harmlos. 


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