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Editorial 1/2018: Datenschutz in Uschis Frisiersalon

Wer sich für 2018 vorgenommen hat auf den Datenschutz zu achten, der liegt im Trend des Europarechts. Das neue Recht gilt ab dem 25. Mai 2018 und nimmt jedes Unternehmen in den Fokus, das Daten verarbeitet, also etwa erhebt, ordnet, speichert oder übermittelt. Das trifft nicht nur auf Amazon & Co. zu, sondern auch auf Restaurants, die Videokameras platzieren, Vermieter die Daten ihrer Mieter verarbeiten, Uschis Frisiersalon und Paulos-Pizza-Dienst mit ihren Kundenkarteien: Kurz die Pflichten treffen faktisch so gut wie jedes Unternehmen.

Konkret muss man Daten sicher speichern, sie vor Datenklau schützen und auch dokumentieren, was mit den Informationen passiert und wer darauf zugreifen darf. Mit den Pflichten für die Unternehmen gehen Rechte für die Kunden einher. Sie müssen über alles informiert werden, was mit ihren personenbezogenen Daten passiert und sie haben weitrechende Auskunftsrechte gegenüber Unternehmen. Sie können sogar verlangen, dass ihre Daten – etwa bei Versicherungen, Banken oder Energieversorgern – an die Konkurrenz übermittelt werden, wenn man dorthin wechseln will.
Müssen sich Unternehmen denn an all das halten, oder reicht es, wenn man den Datenschutz wie bisher vom Weggucken kennt? Besser ist das, denn bei Verstoß drohen bis zu 4 % des Jahresumsatzes. Das ist ungefähr alles an Gewinn, was Uschi mit ihrem Frisiersalon im Jahr übrig bleibt.
Uschi und allen anderen, die sich jetzt um den Datenschutz kümmern wollen hilft das Merkblatt „Die neue Datenschutz-Grundverordnung für Mitarbeiter.“

Ihr 
Rolf Schwartmann

 

Rolf Schwartmann

 Ihr Rolf Schwartmann 

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