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Nachgefragt: Frederick Richter

Stiftung Datenschutz 

04.02.2015
RA Frederick Richter, LL.M.
Präsident der Stiftung Datenschutz
RA Frederick Richter, LL.M.
Präsident der Stiftung Datenschutz

Frederick Richter studierte Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg. Nach einem Masterstudiengang zum Informationsrecht an den Universitäten Wien und Hannover trat er in den juristischen Vorbereitungsdienst in Berlin ein. 2005 wurde er dort zur Rechtsanwaltschaft zugelassen und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten. Von 2008 bis 2010 war er Datenschutzbeauftragter des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Von Mitte 2010 bis Ende 2012 beriet er die FDP-Bundestagsfraktion zur Rechtspolitik. Seit Anfang 2013 leitet er die neugegründete Stiftung Datenschutz in Leipzig. 

 

Meine Lieblingsdatenschutzsünde ist

… das Speichern von Passwörtern im privaten Browser (immerhin gesichert durch Master-Passwort).


Die Verantwortung für die sichere Übermittlung meiner Daten würde ich am ehesten übertragen an

… einen Anbieter, der ein glaubwürdiges Datenschutzzertifikat vorweisen kann – und in Zukunft vielleicht auch ein Gütesiegel der Stiftung Datenschutz.


Sie verlieren ihr Smartphone. Wie viel Prozent Ihrer beruflichen Daten könnten Dritten zugänglich werden?

Auf meinem privaten Telefon sind keine beruflichen Daten vorhanden. Auf meinem dienstlichen könnte man einige berufliche Telefonnummern und Email-Adressen finden, Arbeitsdokumente dagegen nicht.


…wie viel Prozent ihrer privaten Daten einschließlich Fotos wären betroffen?

Als Prozentsatz schwer einschätzbar. Allerdings befinden sich auch auf meinem dienstlichen Telefon einige Fotos meines Sohnes.


Ein Leben ohne Internet wäre wie

… eine nicht mehr vorstellbare Arbeitsumwelt – mit Briefdurchschlägen und echtem Kohlepapier statt „CarbonCopy“.


Meine Zeit im Netz verbringe ich mit

... Arbeiten und Informieren, selten Einkaufen.


Wenn ich auf ein Medium verzichten müsste, dann wäre es

Fernsehen, vor allem privates.


Ein angemessener Preis für meine privaten Daten wäre für mich

Für alle ? Alles Geld. Für wenige ? Kommt darauf an. 

 

Onlinekommunikation und Privatheit lassen sich miteinander vereinbaren,

…wenn man nicht alles von sich allen mitteilt. 

 

Edward Snowden ist für mich

…ein mutiger Mann, der in für mich nicht vorstellbarer Weise öffentliche Belange über seine eigenen stellte.

 

Foto: Frederick Richter

 

 

 

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