Webkonferenz: Datenschutzsoftware unter der Lupe – Datenschutz-Folgenabschätzung
Erfahren Sie, wie integriertes Risikomanagement, digitale Audits und KI-gestützte Analysen Datenschutz-Folgenabschätzungen effizienter und nachvollziehbarer machen.
Zeitplan – 14.10.2026
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Kontakt: Nadine Tordy, Media Sales Datenschutz
nadine.tordy@datakontext.com
| 09:30 – 10:00 Uhr | Keynote: Datenschutzrisiken richtig bewerten: Wann ist eine DSFA erforderlich? |
| 10:00 – 10:30 Uhr | Datenschutzrisiken systematisch managen |
| 10:30 – 11:00 Uhr | Lebendiges Risikomanagement statt isolierter DSFA |
| 11:00 – 11:30 Uhr | Prüfsichere DSFA statt Tabellenchaos |
| 11:30 – 12:00 Uhr | Mit KI zur Schwellenwertanalyse und DSFA |
09:30 – 10:00 Uhr: Keynote: Datenschutzrisiken richtig bewerten: Wann ist eine DSFA erforderlich?
Datenschutzrisiken werden häufig aus Unternehmenssicht betrachtet. Die DSGVO stellt jedoch die möglichen Folgen für die Rechte und Freiheiten betroffener Personen in den Mittelpunkt.
Anhand eines durchgängigen Praxisbeispiels zeigt die Keynote, wie Datenschutzrisiken systematisch identifiziert und bewertet werden, wann von einem voraussichtlich hohen Risiko auszugehen ist und damit eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich wird. Dabei geht es nicht nur um die Entscheidung „DSFA ja oder nein“, sondern auch um geeignete Maßnahmen, die Bewertung des Restrisikos und die regelmäßige Überprüfung.
- Risiko für wen? – Die Perspektive der DSGVO
- Risiken erkennen und bewerten – statt nur „Bauchgefühl“
- DSFA ja oder nein? – die Schwelle zum hohen Risiko
- Von der Bewertung zur Maßnahme – Risiken wirksam reduzieren
- Restrisiko und Review – bewerten, dokumentieren, wieder vorlegen
Referent:
Rechtsanwalt Dirk Seeburg, Geschäftsführer der BAY-Q GmbH
10:00 – 10:30 Uhr: Datenschutzrisiken systematisch managen
Datenschutz entfaltet seine volle Wirkung erst, wenn Risiken aktiv gesteuert werden. Dieser Vortrag zeigt Ihnen, wie Sie ein integriertes Risiko- und Datenschutz-Folgenabschätzungsmanagement aufbauen, das Klarheit schafft und Ihr Unternehmen spürbar voranbringt.
Im Zentrum steht die intelligente Verknüpfung von VVT (Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten), Risikoanalyse und DSFA (Datenschutz-Folgenabschätzung). Erleben Sie am Beispiel der Datenschutz-Software caralegal, wie Risiken systematisch erkannt, fundiert bewertet und sicher dokumentiert werden können. Gleichzeitig wird deutlich, wie strukturierte Workflows Prozesse beschleunigen und Ressourcen gezielt einsetzen. Anhand praxisnaher Beispiele entdecken Sie, wie sich Datenschutzrisiken ganzheitlich steuern lassen und wie Compliance nicht zur Pflicht, sondern zum echten Wettbewerbsvorteil wird.
- Grundlagen eines integrierten Datenschutz-Risikomanagements
- Verbindung von VVT, Risikoanalyse und DSFA
- Strukturierte Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen
- Workflow-gestützte Risikoidentifikation und Bewertung
- Praxisbeispiele für effizientes Risiko- und DSFA-Management
Der Vortrag zeigt, wie sich Risikoanalyse, DSFA und Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten zu einem durchgängigen und effizienten Datenschutz-Workflow verbinden lassen.
Referent:

Marco Müllner ist Experte für Datenschutzmanagement und Enterprise-Lösungen. Er unterstützt Organisationen dabei, Datenschutzprozesse rechtskonform, effizient und zukunftsfähig zu gestalten – mit Fokus auf das Zusammenspiel von Mensch und KI.
10:30 – 11:00 Uhr: Lebendiges Risikomanagement statt isolierter DSFA
Datenschutz-Folgenabschätzung als Pflichtübung? Genau dort beginnt oft das Problem. Haiko Buchholz zeigt, wie Geschäftsprozesse zur gemeinsamen Grundlage für Datenschutz- und Informationssicherheitsmanagement werden und sich Verarbeitungstätigkeiten daraus systematisch modellieren lassen. Verständliche Anforderungsmodule leiten konkrete Schutzanforderungen aus dem jeweiligen Kontext ab – von Papierunterlagen und Arbeitsplatzorganisation bis zum Zugriffsschutz.
Sie erfahren, wie Risiken mit Auswirkungen, Eintrittswahrscheinlichkeit, technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOMs), Neubewertung und Restrisiko konsistent bewertet werden. Risk Assessments lassen sich wiederholen, Maßnahmen domänenübergreifend zentral führen und über PDCA-Zyklen nachverfolgen. Die Live-Demo mit ANYVA zeigt zudem, wie Schwachstellen direkt in laufende Risikobewertungen einfließen – und aus der punktuellen DSFA ein kontinuierlicher Risikoprozess wird.
- Ein Prozess, zwei Welten: Geschäftsprozesse als gemeinsame Basis für DSMS und ISMS
- Komplexität verständlich machen: Verarbeitungstätigkeiten mit klaren Anforderungsmodulen modellieren
- Risiken nachvollziehbar bewerten: Vom Ausgangsrisiko über TOMs bis zum belastbaren Restrisiko
- Risikomanagement ohne Stillstand: Assessments wiederholen, Maßnahmen bündeln, PDCA nutzen und Lücken kontinuierlich schließen
- Von der Schwachstelle zurück ins Risiko: Wie aus der einmaligen DSFA ein kontinuierlicher Risikoprozess wird
Wie Datenschutz, Informationssicherheit und technische Risiken über gemeinsame Geschäftsprozesse, Maßnahmen und wiederholbare Risikobewertungen zu einem lebendigen Risikomanagement verbunden werden.
Referent:
Haiko Buchholz ist Dipl.-Ing., selbständig seit 1994, in der Softwareherstellung seit 2000, Datenschutz Auditor und CISSP, Erfahrungen u. a. als DS Manager in Charité und Bundesdruckerei & ISB bei Autobahn GmbH.
11:00 – 11:30 Uhr: Prüfsichere DSFA statt Tabellenchaos
Datenschutzrisiken in Excel zu verwalten, ist kein Risikomanagement – sondern selbst ein Risiko. Der Referent zeigt live anhand eines Praxisbeispiels, wie Datenschutzbeauftragte mit der DSGVO-Software Dastra Risiken systematisch erfassen, bewerten und in einer übersichtlichen Heatmap sichtbar machen.
Eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) lässt sich direkt aus dem Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten starten, wobei vorhandene Angaben automatisch übernommen werden. Verständlich formulierte Fragen binden die Fachbereiche gezielt ein, während Risiken automatisiert bewertet und passende Maßnahmen mit Aufgaben und Zuständigkeiten abgeleitet werden. Sie erfahren, wie laufende DSFA-Prozesse nachvollziehbar dokumentiert, freigegeben und für Prüfungen durch die Aufsichtsbehörde exportiert werden. So entsteht ein strukturiertes, effizientes und prüfsicheres Risikomanagement statt unübersichtlicher Tabellen und verteilter Notizen.
- Raus aus dem DSFA-Chaos: Risiken strukturiert und nachweisbar steuern
- Risiken auf einen Blick: Bewertungen in aussagekräftigen Heatmaps visualisieren
- Schneller zur DSFA: Vorhandene Daten direkt aus dem Verarbeitungsverzeichnis übernehmen
- Fachbereiche gezielt einbinden: Verständliche Fragebögen statt komplizierter Abstimmungen
- Vom erkannten Risiko zur Lösung: Maßnahmen, Aufgaben und Zuständigkeiten prüfsicher dokumentieren
Wie aus lästigen Pflichtübungen klare, belastbare Prozesse werden, die Datenschutzrisiken sichtbar machen und konkrete Maßnahmen dokumentieren.
Referent:

Magnus Johannsen ist German Market Manager bei Dastra, Jurist/Philosoph, seit 2017 im Datenschutz tätig (DSB, DAX-Konzern), zusatzqualifiziert in KI-Management, Informationssicherheit & QM (ISO 42001/27001/9001).
11:30 – 12:00 Uhr: Mit KI zur Schwellenwertanalyse und DSFA
Anhand eines Beispiels zeigt der Vortrag, wie ein KI-Assistent im Datenschutzmanager die Schwellenwertanalyse, die Datenschutz-Folgenabschätzung und die Risikobewertung unterstützt. Der Assistent wertet vorhandene Verarbeitungsdaten, TOMs und Antworten der Schwellenwertanalyse aus und fragt fehlende Angaben gezielt ab. Für die Vorprüfung schlägt er Antworten mit Begründungen vor. Daraus erstellt er Entwürfe für die DSFA-Felder.
Für unrechtmäßigen Zugriff, unerwünschte Veränderung und Datenverlust liefert er Risikoszenarien sowie Vorschläge zu Folgen, Schadensschwere und Eintrittswahrscheinlichkeit. Passende Schutzmaßnahmen ergänzen die Bewertung. Jeder Vorschlag zeigt seine Herkunft, Begründung und offene Annahmen. Die Übernahme erfolgt nach Prüfung und Freigabe pro Feld. Fachliche Entscheidungen und DSB-Stellungnahme bleiben bei den Verantwortlichen. So führt der Vortrag von vorhandenen Angaben zu einer nachvollziehbaren DSFA und Risikobewertung.
- Verarbeitungsdaten und Rückfragen
- Schwellenwertanalyse mit KI
- DSFA-Felder gezielt vorbefüllen
- Risiken und Maßnahmen bewerten
- Vorschläge prüfen und freigeben
Ein KI-Assistent führt von der Vorprüfung über vorausgefüllte DSFA-Felder zu begründeten Vorschlägen für Risiken und Schutzmaßnahmen.
Referent:
Carlo D’Este ist Diplom-Informatiker und entwickelt digitale Lösungen für Datenschutzmanagement und KI-gestützte Geschäftsprozesse. Sein Fokus liegt auf praxisnaher Automatisierung. Kai Bieler ist der Geschäftsführer der L&I IT-solutions.
Foto: ©AdobeStock/wilson
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