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Die neue Ausgabe der RDV ist da!

 

Aufsätze

Hans-Christian Gräfe

Werbung auf Online-Plattformen: Influencer Marketing

Der Aufsatz ist die Verschriftlichung eines Vortrages auf dem 2. Rumänisch-Deutschen Workshop zum Europäischen Informationsrecht in Cluj vom 26. Mai 2018. Er soll eine überblicksartige Darstellung der rechtlichen Bewertung des sog. Influencer Marketing geben. Dabei steht die Frage im Vordergrund, woher die Verpflichtung zur Trennung von Inhalt und Werbung bzw. zur Kennzeichnung von Werbung kommt (II.) und welche Probleme sich für werbende Beiträge von Bloggern daraus ergeben (III.). Abschließend wird auf die
Frage eingegangen, ob sich aus der Diskussion um das Influencer Marketing im Hinblick auf die zunehmende Medienkonvergenz mehr ziehen lässt als eine bloße Anleitung zur Vermeidung von Schleichwerbung (IV.).

 

Kathrin Schürmann

Location Based Advertising
Eine Analyse aus datenschutz- und wettbewerbsrechtlicher Sicht

Der Anteil ortsbezogener (Location Based) Services ist in den letzten Jahren rasant angestiegen und wird vor allem vom stationären Handel als wichtiges Marketinginstrument angesehen, um Kunden direkt am Point of Sale anzusprechen. Jeder dritte Smartphone Nutzer teilt seinen Standort mit, um ortsbezogene Dienste zu nutzen. Wo finde ich ein bestimmtes Geschäft, Restaurant oder den nächsten Friseur? Location Based Services ermöglichen eine unmittelbare Antwort auf all diese täglichen Fragen und Bedürfnisse der Nutzer. Genau diese Möglichkeit, den Nutzer über sein persönlichstes Gerät (das Smartphone) jederzeit an seinem Standort anzusprechen und mit relevanten Informationen, Services und Angeboten zu bespielen, macht die Nutzung von Standortdaten für das Marketing von Unternehmen so attraktiv.
Seit dem 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung. Mit ihr finden viele Fragen im Zusammenhang mit Online- und Mobile-Werbung und damit auch dem Location Based Advertising eine neue Beantwortung. Das Location Based Advertising, also Werbung unter Nutzung von Angaben über den Standort des Users, stellt dabei eine besonders sensible Art der Werbung dar. Die Standortdaten können – insbesondere in Verbindung mit anderen personenbezogenen Daten – besonders viel zur Bestimmbarkeit, Individualisierung oder Profilbildung des Einzelnen beitragen. Die Verarbeitung von Standortdaten unterliegt daher besonders hohen Hürden und Risiken. Auch das Wettbewerbsrecht kann unter den Aspekten der unzumutbaren Belästigung und der Behinderung von Wettbewerbern zur Hürde für das Location Based Marketing werden. Dieser Beitrag soll einen Überblick über die wichtigsten Anforderungen der DS-GVO und des Wettbewerbsrechts in Bezug auf das Location Based Advertising geben.

 

Boris Reibach

Die Regulierung von Algorithmen unter der DS-GVO

Algorithmen sind Teil unseres digitalisierten Alltags geworden. Mit der zunehmenden Digitalisierung steigt aber auch die Macht der Algorithmen, die zahlreiche Entscheidungen ohne menschliche Einflussnahme treffen. Nicht zuletzt seit dem Facebook-Skandal um Cambridge Analytica werden Stimmen laut, die eine gesetzliche Regulierung der Nutzung von Algorithmen fordern. Hinsichtlich der Datenschutzkomponente einer solchen Regulierung hätte die DS-GVO eine moderne Antwort auf die mit Algorithmen verbundenen Risiken bieten können. Der Gesetzgeber hat diese Chance allerdings nicht genutzt und nur sehr eingeschränkte Regelungen zu Algorithmen in der DS-GVO verankert.

 

Kurzbeiträge

  • GOLA, Aus den aktuellen Berichten der Aufsichtsbehörden (36): Sicher ist sicher? Zum Kopieren und Scannen von Personalausweisen
  • SCHRÖDER, Digitale Abschottung verhindern

 

Weitere aktuelle Informationen in den Rubriken

  • Rechtssprechung
  • Berichte, Informationen, Sonstiges
  • Literaturhinweise
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Aufsätze

Hans-Christian Gräfe

Werbung auf Online-Plattformen: Influencer Marketing

Der Aufsatz ist die Verschriftlichung eines Vortrages auf dem 2. Rumänisch-Deutschen Workshop zum Europäischen Informationsrecht in Cluj vom 26. Mai 2018. Er soll eine überblicksartige Darstellung der rechtlichen Bewertung des sog. Influencer Marketing geben. Dabei steht die Frage im Vordergrund, woher die Verpflichtung zur Trennung von Inhalt und Werbung bzw. zur Kennzeichnung von Werbung kommt (II.) und welche Probleme sich für werbende Beiträge von Bloggern daraus ergeben (III.). Abschließend wird auf die
Frage eingegangen, ob sich aus der Diskussion um das Influencer Marketing im Hinblick auf die zunehmende Medienkonvergenz mehr ziehen lässt als eine bloße Anleitung zur Vermeidung von Schleichwerbung (IV.).

 

Kathrin Schürmann

Location Based Advertising
Eine Analyse aus datenschutz- und wettbewerbsrechtlicher Sicht

Der Anteil ortsbezogener (Location Based) Services ist in den letzten Jahren rasant angestiegen und wird vor allem vom stationären Handel als wichtiges Marketinginstrument angesehen, um Kunden direkt am Point of Sale anzusprechen. Jeder dritte Smartphone Nutzer teilt seinen Standort mit, um ortsbezogene Dienste zu nutzen. Wo finde ich ein bestimmtes Geschäft, Restaurant oder den nächsten Friseur? Location Based Services ermöglichen eine unmittelbare Antwort auf all diese täglichen Fragen und Bedürfnisse der Nutzer. Genau diese Möglichkeit, den Nutzer über sein persönlichstes Gerät (das Smartphone) jederzeit an seinem Standort anzusprechen und mit relevanten Informationen, Services und Angeboten zu bespielen, macht die Nutzung von Standortdaten für das Marketing von Unternehmen so attraktiv.
Seit dem 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung. Mit ihr finden viele Fragen im Zusammenhang mit Online- und Mobile-Werbung und damit auch dem Location Based Advertising eine neue Beantwortung. Das Location Based Advertising, also Werbung unter Nutzung von Angaben über den Standort des Users, stellt dabei eine besonders sensible Art der Werbung dar. Die Standortdaten können – insbesondere in Verbindung mit anderen personenbezogenen Daten – besonders viel zur Bestimmbarkeit, Individualisierung oder Profilbildung des Einzelnen beitragen. Die Verarbeitung von Standortdaten unterliegt daher besonders hohen Hürden und Risiken. Auch das Wettbewerbsrecht kann unter den Aspekten der unzumutbaren Belästigung und der Behinderung von Wettbewerbern zur Hürde für das Location Based Marketing werden. Dieser Beitrag soll einen Überblick über die wichtigsten Anforderungen der DS-GVO und des Wettbewerbsrechts in Bezug auf das Location Based Advertising geben.

 

Boris Reibach

Die Regulierung von Algorithmen unter der DS-GVO

Algorithmen sind Teil unseres digitalisierten Alltags geworden. Mit der zunehmenden Digitalisierung steigt aber auch die Macht der Algorithmen, die zahlreiche Entscheidungen ohne menschliche Einflussnahme treffen. Nicht zuletzt seit dem Facebook-Skandal um Cambridge Analytica werden Stimmen laut, die eine gesetzliche Regulierung der Nutzung von Algorithmen fordern. Hinsichtlich der Datenschutzkomponente einer solchen Regulierung hätte die DS-GVO eine moderne Antwort auf die mit Algorithmen verbundenen Risiken bieten können. Der Gesetzgeber hat diese Chance allerdings nicht genutzt und nur sehr eingeschränkte Regelungen zu Algorithmen in der DS-GVO verankert.

 

Kurzbeiträge

  • GOLA, Aus den aktuellen Berichten der Aufsichtsbehörden (36): Sicher ist sicher? Zum Kopieren und Scannen von Personalausweisen
  • SCHRÖDER, Digitale Abschottung verhindern

 

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RDV
Zeitschrift RDV

Prof. Peter Gola, RA Andreas Jaspers, Prof. Dr. Rolf Schwartmann

RDV berichtet über Datenschutz-, Informations- und Kommunikationsrecht sowie über Urheberrecht, Computerstrafrecht und aktuelle rechtspolitische Entwicklungen im nationalen und internationalen Bereich. Sie wird von der Gesellschaft für...
155,00 €

Preis für Jahresabonnement Inland

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